| ...... | Holz,
H.,
Bork, J., Oberlaender, F.A. (1996): 1-Jahreskatamnese nach
Alkohol-Entwohnungsbehandlung
in einem psychiatrischen
Fachkrankenhaus, in: Sucht - Zeitschrift für
Wissenschaft und
Praxis, 42: 183-187
Abstract
Die 523 Patienten dreier Jahrgänge der Station für Alkoholentwöhnungstherapie eines psychiatrischen Krankenhauses von 1990-1993 wurden postalisch ein Jahr nach ihrer Entlassung nach ihrem Trinkverhalten und nach ihrer sozialen Lage befragt. 125 Patienten (24%) waren unbekannt verzogen, 131 (25%) antworteten, 120 Antworten (22,9%) konnten statistisch ausgewertet werden, 254 (48,5%) antworteten nicht. 6 Patienten (1,1%) waren verstorben.
67,5% (n=81) der antwortenden Patienten waren abstinent, d. h. 15,4% der Therapieteilnehmer. 39 Patienten (32,5%) hatten einen Rückfall erlitten, jedoch 18 von ihnen (15%) waren schon wieder mehr als sechs Monate abstinent.
Die reguläre Beendigung der Therapie ist bei unserer Untersuchung statistisch signifikant mit der Trockenheit verbunden.
Die 41- bis 60jährigen zeigen eine signifikant ausgeprägtere Trockenheit als die 18- bis 40jährigen.
Eine abgeschlossene Schulausbildung ist signifikant mit dem nüchternen Trinkverhalten verbunden, ebenso die Berufstätigkeit zur Zeit der katamnestischen Befragung.
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